Radioempfang über terrestrische Sender

Der häusliche Hörrundfunkempfang läuft in den meisten Fällen noch "klassisch" über UKW-Radio bzw. Stereoanlage. Die Versorgung in den Ballungsgebieten ist hervorragend, selbst in Randgebieten sind um die zehn, fünfzehn Sender zu empfangen. Kleinere Geräte haben üblicherweise eine integrierte Stabantenne, ausziehbar und schwenkbar. Die Hi-Fi-Anlage wird häufig über eine sogenannte UKW-Wurfantenne versorgt. Das ist nichts anderes, als ein drahtförmiger Dipol mit Koaxialbuchse, um die 150 Zentimeter lang.

Wessen Lieblingsprogramm auf Mittelwellenkanälen sendet, der greift zur Rahmenantenne, einem auf ein Plastik- oder Metallrahmen aufgewickelter Draht, dessen eines Ende in der Antennenanschlussklemme und dessen anderes Ende in die Erdanschlussklemme des Radios fixiert wird. Um weiter entfernte Sender zu hören, kann man auch hier zu Außen- und Dachlösungen greifen. So gibt es für den UKW-Empfang spezielle Ringdipole. Gute Dienste tuen zwischen zwei Masten gespannte Drähte, um auch entferntere MW- und LW-Stationen einzufangen.


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