Bauvorschriften und Blitzschutz

Unterdachantennen haben einen Mindestabstand zur Dachaußenhaut von mindestens einen Meter einzuhalten. Bei Außenantennenanlagen sind eine Reihe weiterer baulicher Vorschriften und Gegebenheiten zu berücksichtigen. So müssen sie über eine ausreichende mechanische Festigkeit verfügen, der Wind- und Schneelast standhalten, und der Mast muss möglicherweise gegen Verbiegung durch eine Abspannung gesichert werden. Zumindest ab sechs Meter Mastlänge ist vielerorts eine Baugenehmigung erforderlich. Besser also nachfragen bei der örtlichen Bauaufsichtsbehörde.

Außenantennendachanlagen müssen in jedem Falle geerdet werden. Dies sagt die VDE-Norm 0855-1. Befindet sich die Antennenanlage im direkt blitzeinschlaggefährdeten Bereich, sollte die Erdungsleitung nach Möglichkeit außen am Gebäude verlegt werden. Ansonsten reicht eine Potenzialausgleichsleitung geringeren Querschnitts. Die genaue Ausführung ist in der oben genannten Norm des VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. beschrieben. Auch Unterdachantennen, oder an der Hauswand bzw. am Fenster montierte Empfangsanlagen müssen unter bestimmten Umständen geerdet sein. Das gilt auch für SAT-Antennen. Zusätzliche Sicherheit für DVB-T- und SAT-Empfangsanlagen schaffen Steckeradapter als Überspannungsschutz.


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